Angeln, Baden, Tauchen, Radfahren
Saubere Badestrände – blaue Umweltflagge.
Wandern
Das Mikroklima in der grünen Weinbauprovinz Achaia zeichnet sich durch nicht zu heiße Tage und angenehme Abende aus.
Die grüne Region mit ihrem reizvollen Kontrast von Meer und Bergen ist frei von Massentourismus, hier machen Sie Urlaub !
Winterurlaub / Wintersport
modernes Skicenter 2200 m Höhe schneesichere, mittelschwere Pisten bis in den März mit einem fantastischen Panoramablick ueber den gesamten Golf von Korinth bis zum Parnassgebirge bei Delphi.
Die Region Achaia auf der Halbinsel Peloponnes in Griechenland ist geprägt durch den Kontrast von Bergen und Meer. Die Region bietet eine Vielfalt von reizvollen Landschaftsbildern: idyllische Buchten, fruchtbare Küstenebenen, sanft geschwungene Hügel, felsige Schluchten und dunkle Bergwälder.
Überall finden sich Spuren der wechselvollen Geschichte: prähistorische und klassische Stätten sowie alte Kirchen, Klöster und Kastelle. In den malerischen Bergdörfern mit den alten Steinhäusern scheint die Zeit still zu stehen.
Wer von Athen aus in Richtung Peloponnes reist, fährt zunächst durch eine karge, verkarstete Landschaft. Nach Korinth ändert sich das Bild. Hinter Xilokastro taucht der Reisende in eine Gartenlandschaft voll üppiger Vegetation ein. In der schmalen fruchtbaren Küstenebene gedeihen alle Arten von Zitrusfrüchten, Mandel-, und Aprikosenbäume. Häuser und Mauern sind überwuchert von Rankgewächsen wie Glyzinien, Bougainvillea und Trompetenblumen. In den Gärten leuchten die farbenfrohen Blüten und Früchte mediterraner Gewächse wie Oleander, Myrte und Granatapfel zwischen dem immergrünen Laub. Die grünen Berghänge und Hügel, die nahe der Küste aufsteigen, sind bedeckt von Olivenhainen, Weinbergen und dunklen Zypressen.
Kurz hinter Xilokastro befinden sich Reste der antiken Stadt Pellene. Hier lag in der Antike die Grenze der Landschaft Achaia. Der heutige Verwaltungsbezirk (Nomos) Achaia beginnt weiter nördlich bei dem Ort Egira.
Der Golf von Korinth
An der Küste reiht sich Dorf an Dorf. Die Küstenlinie ist anmutig gegliedert durch malerische Kiesbuchten, unterbrochen von felsigen Abschnitten. Hier gibt es viele hübsche Badestrände, häufig von Bäumen beschattet. Zur Rechten des Reisenden liegt der Golf von Korinth, ein Meeresarm. Die Felsenküste des gegenüber liegenden Festlandes mit ihren Bergkämmen ist in der Ferne sichtbar. Zunächst sieht man den Parnaß, dann das Vardussia- und das Giona-Massiv mit ihren Vorgebirgen.
Ursprüngliche Bergwelt
Auf der anderen Seite von Straße oder Schiene ragen die Hügel und Berge Achaias auf, durchzogen von tief eingeschnittenen Flußtälern und felsigen Schluchten. Die Bergwelt Achaias ist ein Paradies für Wanderer und Naturfreunde. Der Weg führt bis zur Baumgrenze durch mehrere Vegetationszonen. In der mittleren Zone wachsen Walnußbäume und Edelkastanien, in den höheren Lagen gibt es schattige Wälder mit Tannen und Fichten. Für Bergsteiger lohnend ist der Aufstieg zum 2.341 Meter hohen Gipfel des Chelmos oder die Wanderung zu den Wassern des Styx. In einem abgelegenen Tal bei Valimi findet man einen idyllischen Bergsee. Bei Kastria kann man eine geheimnisvolle Höhle erforschen, deren Tropfsteine sich in unterirdischen Seen spiegeln.
Pinienwälder und Sandstrände
Vorbei an der Meerenge von Rio mit ihren Kastellen gelangt man nach Patras. Die lebhafte Hafenstadt mit 150.000 Einwohnern ist Griechenlands Tor zum Westen.
Hinter Patras wandelt sich das Landschaftsbild. Eine breite fruchtbare Schwemmlandebene trennt die wenig gegliederte Küste von der urtümlichen Bergwelt des Erymanthos, Heimstätte der Kentauren und Jagdrevier der Artemis. Hier befinden sich ausgedehnte Kies- und Sandstrände, die teilweise vom Massentourismus vereinnahmt sind.
Zwischen Kap Araxos und Lechena (bereits in der Nachbarregion Elis gelegen) ersteckt sich eines der interessantesten Küstengebiete Griechenlands, das Strofilia-Gebiet. Eine abwechslungsreiche Landschaft mit Felsen- und Sandstränden, Lagunen, Sümpfen und Süßwasserseen. Die Feuchtgebiete gewähren einen Lebensraum für Reiher, Enten und seltene Pflanzen. Besonders eindrucksvoll sind die ausgedehnten Küstenwälder mit uralten riesigen Schirmpinien. Bei Kalogria liegt einer der berühmtesten Srände Griechenlands, ein kilometerlanger Sandstrand mit hohen Dünen.
Eine Rundfahrt durch Achaia führt durch vielfältige Landschaftsformationen - Küstenzonen und Bergland.
Spektakulär ist die Fahrt mit der Zahnradbahn durch die Vouraikos-Schlucht mit ihren grünen Wäldern und schroffen Felswänden. In den schwer zugänglichen Bergdörfern hat sich das ursprüngliche Leben
bewahrt.
Die wildromantische Natur des Helmos-Gebirges mit ihren wilden Schluchten & Taelern ist ein Eldorado fuer Naturfreunde.
Der Europa-Wanderweg Peloponnes beginnt direkt vor der Haustür.
Mit der historischen Zahnradbahn kann man ab Diakofto durch die imposante Vouraikos-Schlucht hinauf nach Kalavryta (gute Quellen) fahren. Auf halber Strecke befindet sich das berühmte Kloster Mega-Spileon (große Hoehlen).
Bei Kalavryta besucht man das Kloster Agia Lavra, wo 1821 die griechische Revolution gegen die osmanische Besatzung ausgerufen wurde.
Ein Tagesausflug hinüber nach Delphi mit der Faehre in 45 min. ueber den Golf ab Aegion ist ein uvergessliches Erlebnis.
Auf dieser Route entlang dem Meer lohnt ein Stop in Galaxidi, einer der schönsten kleinen Hafenstädte Griechenlands mit Tavernen direkt am Hafen und wunderschön restaurierten alten Kapitänshäusern.
Von Hatsi aus sind alle ANTIKEN Stätten der Peloponnes wie: Mykene, Epidauros, Olympia, Delphi, Korinth etc. in einem Tagesausflug bequem zu erreichen.